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Einsätze 2011
Am 14. Januar musste gegen 10 Uhr Hochwasseralarm ausgelöst werden. Das starke Tauwetter und der Regen ließen den Wesenitzpegel wieder ansteigen. Unser Einsatz beschränkte sich auf den Aufbau von Sandsackbarrieren an Straßen und Wegen. Betroffenen Wesenitzanliegern wurde geholfen das Grundstück so gut wie möglich zu schützen.
Gegen 23.20 Uhr wurde Alarm ausgelöst. Beim Eintreffen am Brandobjekt stellte sich heraus, dass durch die Brandmeldeanlage ein Fehlalarm ausgelöst worden ist.
Einsatzdauer ca. 2 Stunden
Sächsische Zeitung vom 15/16.01.2011 Artikel lesen
Beschlagener Spiegel löst Fehlalarm aus
Auf der Burg Stolpen brennt es - das wurde zumindest per Brandmelder in der Nacht zum Freitag an die Rettungsleitstelle in Pirna gesendet.
Zum Glück stellte sich das als Fehlalrm heraus. Allerdings war da die "Rettungsaktion" in vollem Gange. Denn wenn es auf der
Burg brennt, gilt die höchste Alarmstufe, alle Stolpener Ortswehren und auch die Neustädter Feuerwehr müssen ausrücken.
Burgchef Jürgen Major wurde gegen 23 Uhr vom Wachdienst informiert. "Ich bin zeitgleich mit der Feuerwehr eingetroffen und
konnte sogar das Burgtor noch aufschließen", sagte er. Zum Glück sah er nirgends Rauch oder Flammen. "Es war natürlich
viel Aufregung dabei. Letztlich sind wir jedoch froh, dass nichts passiert ist", sagt er.
Ausgelöst wurde der Fehlalarm durch einen beschlagenen Spiegel im Warnsystem. Das technische Problem sei auf der Burg
schon bekannt. Schon einmal rückten die Feuerwehren umsonst aus. Der Burgchef Jürgen Major will jetzt nochmal mit der
Firma verhandeln, die das Alarmsystem installiert hat.
Das sollten Sie wissen:
Zum Nachdenken
Wir alle wissen über das Verhalten bei Sondersignalen von Feuerwehr oder
Rettungsfahrzeugen Bescheid. Aber tun wir es auch immer?
Wir alle wissen,
- dass uns in einer Einbahnstraße ein Rettungsfahrzeug entgegenkommen kann,
- dass an einer Kreuzung ein Feuerwehrauto uns die "Vorfahrt nehmen" kann,
- dass sich Fahrzeuge mit Sondersignal mit hoher Geschwindigkeit nähern können.
Wir wissen aber auch, dass an die Fahrzeugführer höchste Anforderungen gestellt werden.
Sie müssen in Sekundenbruchteilen die richtige Entscheidung treffen. Sie dürfen andere Verkehrsteilnehmer
nicht in Gefahr bringen. Sie müssen den Einsatzort in kürzester Zeit erreichen und wir erwarten von ihnen,
dass sie das auch sicher schaffen.
Dazu ist das Führen von Sondersignalen und das Wegerecht in der StVO geregelt ($38 Sondersignale).
Jeder Autofahrer kann aber viel dazu beitragen, dass Fahrzeuge mit Sondersignal schnell zum Einsatzort
kommen.
Setzen wir einfach den Blinker und geben durch unsere Fahrweise zu erkennen, dass wir das Einsatzfahrzeug
erkannt haben und
sorgen so für eine ungehinderte Fahrt. Vielleicht haben wir durch diese kleine Geste ein Menschenleben gerettet
oder
die Feuerwehr kann ein Kind vorm Tod bewahren.
Oft entscheiden Sekunden über Leben und Tod. Wie schön wäre es, wenn es heißt, durch die rücksichtsvolle Fahrweise
konnte ein Leben gerettet werden.
Das Wertvollste, was wir besitzen, ist nun mal das Leben.
Der ADAC hat gemeinsam mit der Polizei den aussagekräftigen
Flyer "Blaulicht und Martinshorn - Was tun?"
erstellt. Er kann hier heruntergeladen
werden

nachdenkenswert